Insekten

Wie beißen Mücken?

Wie können Mücken mit ihren dünnen Schnauzen durch die Haut stechen? Und wie saugen sie unser Blut?

Unter normalen Umständen ernähren sich Mücken von pflanzlichen Zuckerlösungen, aber wenn die Weibchen Eier produzieren, brauchen sie eine nahrhaftere Mahlzeit: menschliches oder tierisches Blut.

Die Mücke entzieht den Blutgefäßen in der Dermis Blut, und um dorthin zu gelangen, muss sie zuerst die Epidermis passieren.

Dafür hat sie eine vorgerückte Schnauze, die eine Art Verlängerung der Mundteile bildet. Diese Schnauze besteht aus einem Rohr mit einem Bündel sogenannter Stelzen aus Kitine. Die Stilette sind hohl wie Injektionsnadeln.

Um dieses Stilettbündel durch die Haut zu bekommen, drücken Sie die Mücke mit Gewalt auf den Kopf und schütteln Sie einen der Stilette, die in die Haut schneiden.

Wenn die Schnauze die Epidermis passiert hat, fühlen die Sinneszellen am Ende, ob es ein Blutgefäß gibt, aus dem die Mücke das Blut saugen kann. Bevor sie sticht, scheidet die Mücke Speichel aus und verhindert so die Blutgerinnung.

Das Blut wird mit Hilfe von Muskelpumpen in Kopf und Hals der Mücke angesaugt. Sie erzeugen einen Unterdruck in Bezug auf die Schnauzenspitze, so dass das Blut zum Verdauungssystem fließt.

Wenn die Mücke etwas Blut aufgesaugt hat, zieht sie ihre Schnauze zurück und fliegt zu einem Ort, an dem sie ihre Mahlzeit in Ruhe verdauen kann.

Bei den meisten Frauen beginnt die Entwicklung der Eier bereits nach einer Mahlzeit Blut. Die Anzahl der Eier hängt von der Größe der Mahlzeit ab, in der Regel legt eine weibliche Mücke jedoch 50 bis 200 Eier gleichzeitig ab.

Die entwickelte Schnauze saugt das Blut auf

Eine Mückenschnauze besteht aus einem Rohr mit einem Bündel hohler Mandeln, von denen eines sehr scharf ist. Dies schneidet durch die Haut und zieht die anderen mit.

  1. Die Mücke legt ihre Schnauze mit Stiletten auf die Haut. Wenn das Mandrinbündel in die Haut eindringt, hält der Tubus selbst nicht; Es bleibt auf der Haut und biegt sich weiter, wenn die Stifte eindringen.

  2. Sinneszellen an der Spitze des Stilettbündels registrieren, wann ein Blutgefäß kommt. Unmittelbar danach scheidet die Mücke Speichel aus und verhindert so die Blutgerinnung.

  3. Mit den Muskelpumpen in Kopf und Rachen erzeugt die Mücke Unterdruck in der Schnauze; so kann sie das blut schnell und einfach aufsaugen.

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