Urvölker

Die ersten Briten hatten dunkle Haut

Gewelltes Haar, blaue Augen und dunkle Haut. Die ersten Briten glichen laut neuer genetischer Forschung nicht wirklich ihren jetzigen Landsleuten.

Dies trifft sicherlich auf den sogenannten Cheddar-Mann zu, ein 10.000 Jahre altes Skelett aus der Cheddar-Schlucht in Somerset, England.

Mark Thomas, Professor für Evolutionsgenetik, führte die Forschung durch, die dieses neue Wissen in Zusammenarbeit mit dem London Natural History Museum hervorbrachte.

Die Analysten zeigen, dass Cheddar Man zu einer Gruppe von Jägern und Sammlern gehörte, die nach der letzten Eiszeit vor etwa 11.000 Jahren durch Europa geschwommen sind.

Helle Haut kam später

Die Hautfarbe wird nicht von einem Gen bestimmt, sondern von mehreren Genen auf verschiedenen Chromosomen. Die heutzutage in Nordwesteuropa übliche helle Hautfarbe ist wahrscheinlich ziemlich spät. Helle Haut absorbiert mehr ultraviolette Strahlung aus dem Sonnenlicht, die für die Bildung von Vitamin D erforderlich ist.

Weiter südlich, wo die Sonne häufiger scheint, ist eine helle Haut nicht erforderlich.

Andere Theorien besagen, dass die Haut der Bevölkerung heller wurde, weil in landwirtschaftlichen Kulturen wenig Vitamin D vorhanden war.

Mehr Sex mit blauen Augen

Die Forscher sind nicht überrascht, dass Cheddar Man blaue Augen hatte. Dieses Merkmal ist auch bei Skeletten aus Spanien, Ungarn und Luxemburg zu beobachten.

Eine Genvariante produziert blaue Augen, und Wissenschaftler glauben nicht, dass diese Augenfarbe einen praktischen Nutzen hat.

Sie vermuten, dass die Genvariante gestreut wurde, weil blaue Augen zu mehr Sexualpartnern führten.

Video: Braun wie Martina Big: Insta-Girl spritzt sich immer dunkler (March 2020).

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