Körper

So heilen deine Wunden

Im Gegensatz zu fast allen anderen Organen hat die Haut die einzigartige Fähigkeit, sich selbst zu reparieren.

Selbst große Wunden heilen oft, ohne Narben zu bilden. Die weißen Blutkörperchen des Immunsystems verursachen Entzündungen, die letztendlich heilend wirken.

Entzündung fördert die natürliche Heilung

  • 10 Minuten - Verfestigung

    Der Heilungsprozess der Haut beginnt, wenn sich die geschädigten Blutgefäße (rote Punkte) zusammenziehen. Das Protein Fibrin (blaue Streifen) wird freigesetzt und bewirkt, dass das Blut gerinnt und die Blutung stoppt.

  • 48 Stunden - späte Entzündung

    Sogenannte neutrophile Granulozyten (dunkelviolett) lösen eine Entzündung aus und Makrophagen (hellviolette 'Blüten') scheiden biochemische Substanzen aus, die signalisieren, dass sich die Wunde schließen muss.

  • 72 Stunden - Wachstumsphase

    Fibroblasten (blau), die Kollagen (weiße Streifen) und Keratinozyten (violette Kette auf der Haut) bilden, ziehen zur Wunde und stellen die Dermis und ihre feinen Blutgefäße wieder her.

  • Wochen bis Monate - Reifephase

    Die Reifephase beginnt nach der sogenannten Wachstumsphase. Die temporären Lösungen werden durch nachhaltige Reparaturen entlastet.

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Video: Wie Wunden schneller heilen Wundheilung beschleunigen (April 2020).

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