Sterne

Astronomen müssen die Geschichte der Sterne neu schreiben

Das Leben eines Sterns ist anders als erwartet. Das Bild eines Sternenlebens wird ständig auf der Grundlage von Beobachtungen angepasst, und ein aktuelles Ergebnis bringt neues Leben in eine alte Theorie, dass die Sonne eine fehlende Schwester hat.

Je besser unsere Teleskope werden, desto mehr Einblick erhalten die Astronomen in die leuchtenden Gaskugeln, die das Universum erleuchten.

Und neuere Beobachtungen haben gezeigt, dass das Leben der Sterne nicht ganz so verläuft, wie es in den astronomischen Lehrbüchern beschrieben wird.

Alle Sterne werden paarweise geboren

2017 stellten die Astrophysiker Sarah Sadavoy und Steven Stahler eine radikale Hypothese auf: Alle Stars werden nach eigenen Angaben paarweise geboren.

Die Wissenschaftler hatten die Sternentstehung in der sogenannten Perseus-Molekülwolke untersucht. Diese befindet sich in der gleichnamigen Konstellation.

Sie fanden viele binäre Galaxien in der Wolke, mit zwei Sternen, die sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Ein großer Teil dieser Sterne war sehr jung.

Als die beiden versuchten, ein statistisches Modell zu erstellen, das ihrer Entdeckung entsprach, war die einzige Erklärung, dass alle Sterne im Universum als Doppelsterne entstanden, die später durch äußere Kräfte in ihrer Existenz getrennt werden können.

So darf eine heimliche Schwester sein

Diese Hypothese haucht einer alten Theorie neues Leben ein: Unser eigener Stern hat möglicherweise eine noch unbekannte Zwillingsschwester, die eine Umlaufbahn außerhalb des Sonnensystems beschreibt.

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